Wann sollte man Trainingspausen einlegen?

Trainingspause am Strand

Wer intensiv Sport treibt, sollte seinem Körper auch ausreichende Trainingspausen gönnen. Damit ist nicht nur gemeint, nicht jeden Tag zum Sport zu gehen, sondern auch mal für längere Zeit zu pausieren.

Wie oft sollte man Trainingspausen einlegen?

Die meisten schlauen Bücher schlagen vor, circa alle 8 Wochen für 7-10 Tage zu relaxen und sich nicht um den Sport zu kümmern. Der genannte Grund ist meist, dass sich der Körper auf diese Weise vollkommen von den Strapazen der sportlichen Betätigung erholen kann. Die Muskeln können sich ordentlich regenerieren und das Nervensystem beruhigt sich ebenfalls wieder.

Trainiert man ohne Pause lange Zeit hintereinander, merkt man, dass die Muskeln sich zwar gut genug regenerieren können, um bei der nächsten Trainingseinheit stärker zu sein, man sich jedoch verletzugsanfälliger und gestresster fühlt. Legt man in solch einer Situation eine ausgedehntere Pause von mindestens einer Woche ein, verschwinden diese Erscheinungen wieder. Für eine optimale Erholung ist so eine Pause also sehr wichtig.

Der unterschätzte Vorteil der Trainingspause: Die Motivation wird größer

Was ich bei meinen Trainingspausen oft beobachten kann, ist, dass ich wieder größere Lust auf den Sport bekomme. Ich habe manchmal Phasen, in denen ich mich ins Studio schleppe, weil Bodybuilding einfach zu meinem Leben gehört und ich es als Pflicht wahrnehme. Diese Motivationslöcher sind für mich ein gutes Zeichen dafür, mal wieder eine Pause einzulegen. In dieser Zeit genieße ich meine Freiheit von „den sportlichen Verpflichtungen“, da ich viel Freiraum für andere Dinge habe. Wenn ich ab dem dritten Tag jedoch mal wieder ein Trainingsvideo auf Youtube anklicke, dann steigt meine Motivation dafür umso höher und ich möchte auch wieder ans Eisen.

Krankheiten als Pause nutzen

Die Phasen, in denen ich wenig Lust aufs Training habe, sind recht selten. Zu Zeiten übermäßiger Motivation fällt es mir recht schwer, eine längere Trainingspause zu machen. Gerade in den Wintermonaten sage ich mir daher: „Ach, ich mache jetzt besser keine Trainingspause. Demnächst hole ich mir eh eine Erkältung und dann muss ich sowieso pausieren.“ Nun, ich handele zugegebenermaßen auch heute noch nach diesem Denkmuster. Mir ist allerdings aufgefallen, dass der Körper nicht die gleiche Erholung erhält, wie bei einer freiwilligen Pause. Das scheint auch logisch zu sein, wenn man bedenkt, dass der Körper mit dem Kampf gegen die Krankheit und nicht mit der Erholung beschäftigt ist. Daher sollte man wohl oder übel auch in den Wintermonaten mal eine freiwillige Pause einlegen.

Wie haltet ihr es mit den Trainingspausen? Legt ihr sie immer brav ein, trainiert ihr „bis zum Umfallen“ …oder… macht ihr eine permanente Trainingspause?

– Remo

Beitragsbild: Hamza ButtCC BY 2.0

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2 Kommentare

  1. Also ich plane längere Trainingspausen nicht wirklich in meinem Trainingsplan ein. Da habe ich ähnliche Gründe wie du: Man erkältet sich oder es kommt irgendetwas anderes dazwischen. Ich denke, man sollte da auch einfach auf seinen Körper hören. Wenn der nach einigen Wochen eine Pause möchte, dann bekommt er sie eben. 🙂

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